flexible Grundrisse / reduzierte Tragkonstruktionen


Die konsequente Trennung zwischen der tragenden Primärkonstruktion und dem nichttragenden Ausbau ermöglicht die Freiheit, Grundrisse auf die speziellen Bedürfnisse der verschiedenen Nutzer anzupassen (z.B. im Geschosswohnungsbau).

Auch bei späteren Umbauten / Umnutzungen sind die Anpassungen an die neuen Nutzerbedürfnissen leichter zu realisieren.
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Variantenbildung

Die gleiche Bauaufgabe, das gleiche Raumprogramm kann ganz verschieden umgesetzt werden.

Selbst wenn die wesentlichen Merkmale fixiert sind, gibt es noch weitere Varianten mit Einfluss auf Raumgrössen, Gebäudekubatur, Baukosten.


So wird ganz individuell das Gebäude auf die Wünsche und Möglichkeiten des Bauherrn und Nutzers hin entwickelt.

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Baugruppen

Im urbanen Bereich ist es für private Bauherren schwierig, Einzelgrundstücke für die Bebauung mit Einzelhäuser zu erhalten. Die städtebaulichen Vorgaben sehen oft grössere Bauvolumen auf grösseren Grundstücken vor. Die Notwendigkeit, in Gemeinschaft zu planen und zu bauen, beinhaltet aber auch grosse Chancen:
- die gemeinschaftliche Selbstorganisation fördert den nachbarschaftlichen Zusammenhang
- es sind individuelle Wohnformen möglich, die auf dem freien Wohnungsmarkt kaum angeboten werden, wie Wohnen für Singles, Alleinerziehende, Mehrgenerationenhaus oder integriertes Wohnen mit Behinderten
- durch eine qualifizierte Architektenplanung entsteht diese gemeinschaftliche Vielfalt oft günstiger als vergleichbare Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt. Bei Selbst-
nutzung besteht der Wunsch nach möglichst guter Bauqualität.

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- Grundlage für das Bauen in einer Baugruppe ist eine projektinitierende „Kerngruppe“. Mittlerweile räumen besonders kommunale Grundstückseigentümer einer sich bildenden Baugruppe eine Vorlaufzeit vor dem Kaufvertrag ein. Der frühe Kontakt zu einem Architekten mit Baugruppen-Erfahrung ist wichtig, mit einer Vorplanung lassen sich die fehlenden Gruppenmitglieder leichter finden.
Das „Miteinander-Bauen“ erfordert allerdings längere Planungsprozesse, das Finden einer Rechtsform sowie das Austarieren von sehr individuellen Einzelwünschen mit dem gemeinschaftlichen Interesse der Gesamtgruppe.
Für eine nachhaltige Stadtentwicklung sind Baugruppen-Projekte wichtig, da eine lebendige soziale Gruppe sich auch im Wohnumfeld des Stadtquartiers einbringt und die gebauten Projekte Vielfalt und Innovation im Wohnungsbau ermöglichen.
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